Was für ein Zufall - ein Schädel!
Eigentlich ist Zufall ein Schädel.
Mathematisch gesehen mag es ihn geben. Aber auch wenn wir die verzwickten Zusammenhänge der Stochastik erfassen können, haben wir ein Problem mit ihm. Es gibt zu viele Gelegenheiten, die uns vermuten lassen, dass es ihn nicht gibt. Und solange wir uns nicht mit Formeln und Berechnungen ablenken, stellen sich uns bei dem Gedanken an ihm zumindest unbewusst die Nackenhaare auf.
Ganz nüchtern gesehen geschehen die Dinge einfach. Aber je mehr Bedeutung diese Dinge oder Ereignisse für uns haben, desto schwerer fällt es uns, den Zufall zu akzeptieren. Sogesehen sind zufällige Ereignisse prädestinierte Schädel - Dinge, in denen wir Bedeutung suchen, die es objektiv gesehen nicht gibt.
Ein Zeugnis von Menschlichkeit? Präziser: der geistigen Fähigkeit, Sinn zu verleihen...


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