Warten...
Es gibt zwei verschiedene Arten von warten. Eine ist die unangenehme, bei der man sich fühlt als werde einem seine Zeit gestohlen. In der man das Ereignis, auf das man wartet, herbeisehnt, was die Minuten quälend in die Länge zieht. Das Gefühl kommt auf, etwas zu verpassen, ein unangenehmer, subtiler Zeitdruck. Wie wenn man auf eine verspätete Bahn wartet.
Und dann gibt es das angenehme Warten, bei dem die Zeit keine Bedeutung hat. Die Welt um einen herum bewegt sich, und man sitzt mittendrin als passiver Beobachter. Man lässt sich treiben, lässt die Zeit durch die Finger gleiten und kostet jeden Moment aus. Die Minuten fliegen an einem Vorbei, und man lässt sich entspannt treiben. Es ist wie das warten, wenn man in einem Zug sitzt.



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