2009-01-16

Kampf auf einer anderen Ebene

Trägheit. Müdigkeit. Sucht.

Wofür soll ich Kraft aufwenden? Oder besser - wogegen? Wenn da nichts ist, wird das Leben zum Warten. Was eigentlich mein schrecklichster Alptraum ist.

Mein physischer Bewegungsmangel spiegelt das gut wieder: Es geht mir viel zu gut, und es gibt viel zu wenig zu tun für meinen gnadenlos unterforderten Kampfgeist.

... Ist das so?

Anders als noch vor einigen Jahren zieht es mich nicht hin zu den Konflikten. Weder zu denen vor meiner Haustür, noch zu den richtigen, die wir jeden Tag auf N24 anschauen dürfen.

Es ist neu für mich, dass mir mein Fernweh (!) sagt, ich soll hier zu Hause bleiben. Und neu ist auch ein Heimweh, was dazugekommen ist, und mich ins alte Haus zu meinen Eltern und meinen Brüdern zieht. Das irritiert mich.

Andererseits zeigt es mir, dass ich mich auch mental von dort entfernt habe. Ich habe täglich mit Dingen zu tun, die meiner Mutter nicht fremder sein könnten.

Vielleicht sollte ich aufhören, das Studium nicht mitzuzählen.